Einschulung in anderen Einschulungsbereichen

Der Tagesspiegel berichtete am 09.01.2020, dass in Berlin im Jahr 2019 für rund 45 Prozent aller Lernanfänger die Erziehungsberechtigten beantragten, eine andere Schule zu besuchen als vom jeweiligen Bezirksamt vorgesehen. Dies ergebe sich aus einer Anfrage einer Abgeordneten der Grünen. Im Tagesspiegel heißt es weiter, dass diese Entwicklung die Studie bestätigt, die 2012 der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration in Auftrag gegeben hat. Sie bestätigt die Vermutung, „dass bildungs-interessierte Eltern die Schulwahl stark vom Migrantenanteil abhängig machen, weil sie befürchten, dass ihre Kinder an Schulen mit vielen Kindern aus sozial schwachem Milieu oder aus Zuwandererfamilien weniger lernen“. Es stellt sich die Frage, ob diese Entwicklung auch in Bochum zu beobachten ist. Für Gelsenkirchen ist diese Entwicklung bekannt.

Die AfD-Fraktion fragt daher an:
1. Wieviel Anträge (absolut und prozentual bezogen auf alle Einschulungen) auf Einschulung in einem anderen als dem amtlich vorgesehenen Einschulungsbereich wurden 2018 und 2019 (jeweils aufgeschlüsselt nach Einschulungsbereichen) gestellt?
2. Wie viele dieser Anträge wurden positiv beschieden?
3. Wie viele Eltern klagten gegen die Entscheidung des Schulamts?

Wir bitten um schriftliche Beantwortung.