Gesundheitsgefahren durch den Besuch von Shisha-Bars

Am 11. November wurde in Bochum an der Brüderstrasse erneut eine Shisha-Bar geschlossen, weil mindestens sechs Personen eine akute Kohlenmonoxid-Vergiftung erlitten hatten. Über 120 Gäste befanden sich zu diesem Zeitpunkt vor Ort. Die Feuerwehr hatte deutlich erhöhte CO-Werte gemessen. Im Keller der Bar fand die Feuerwehr mehrere Eimer mit glühender Shisha-Kohle. Immer wieder werden Rechtsverstöße bei Kontrollen von Ordnungsamt, Polizei und Zoll festgestellt, unter anderem Verstöße gegen die Tabaksteuer.

Die AfD-Fraktion fragt daher an:

1. Wie ist das Rauchen von Wasserpfeifen mit Tabak (Shishas) in geschlossenen öffentlichen Räumen (Gaststätten) in Einklang mit dem Nichtraucherschutzgesetz zu bringen?
2. Muss der Betrieb einer Shisha-Bar bau- und brandschutzrechtlich genehmigt werden? Wenn ja, welche Auflagen werden dabei gemacht und wie wird deren Einhaltung kontrolliert?
3. Welche hygienischen Anforderungen werden an den Betrieb einer Shisha-Bar gestellt?
4. Wie kann sichergestellt werden, dass ein Ereignis wie am 11. November sich nicht in Bochum wiederholt und möglicherweise Menschen zu Tode kommen?
5. Welche Aufklärungsmaßnahmen hat die Verwaltung bisher unternommen, um Jugendliche über die Risiken des Rauchens von Wasserpfeifen aufzuklären?