Handlungskonzept Bochumer Obdachlosenarbeit

Mit der Beschlussvorlage 20181416 legt die Verwaltung ein Handlungskonzept über die Neuausrichtung der Bochumer Obdachlosenarbeit zur Vermeidung von Wohnraumverlust vor. Die AfD stellt daher zu dieser Thematik folgende Fragen:

1. In der Beschlussvorlage 20180392 (Sachstandsbericht) wird die Zahl der untergebrachten obdachlosen Menschen genannt. Wie groß schätzt die Verwaltung die Zahl der obdachlosen Menschen in Bochum insgesamt?

2. Hält die Verwaltung die Einrichtung einer städtischen Präventionsstelle für sinnvoll? Könnte die Zuständigkeit für die Übernahme von Miet- und/oder Energieschulden auf eine solche Fachstelle übertragen werden?

3. Wird mit dem Handlungskonzept überprüft, ob die Handlungs- und Ablaufstrukturen beim Jobcenter bei der Übernahme von Mietschulden schnell und effektiv sind oder ob diese verbessert werden können?

4. Sieht das Konzept eine Überprüfung der Zusammenarbeit mit den freien Trägern auf Effektivität und klare Aufgabentrennung vor? Wäre eine Regelung über einen Kooperationsvertrag denkbar?

5. Inwieweit sieht das Konzept ein Frühwarnsystem für bedrohte Wohnverhältnisse in Kooperation mit Wohnungsbaugesellschaften und privaten Vermietern vor?

6. Wäre eine Kooperation mit den Bochumer Stadtwerken insoweit möglich, dass diese bei drohenden Stromsperren die Sozialverwaltung informiert?

7. Inwieweit sieht das Konzept eine Zusammenarbeit mit dem Justizvollzug z.B. bei Überbrückung von kürzeren Haftzeiten oder bevorstehenden Entlassungen vor?

8. Inwieweit sieht das Konzept Mediations- und Beratungsangebote bei eskalierenden Konflikten im Elternhaus bei jungen Erwachsenen vor, die dadurch wohnungslos werden könnten?