Stellungnahme von Lucke zum Wahlkampf in Bochum

In einem Mitgliederrundschreiben verurteilt der Sprecher der AfD, Prof. Dr. Bernd Lucke die undemokratischen Verhältnisse in Bochum:

"Leider gibt es in einigen Gemeinden auch wieder Anschläge auf die Demokratie und die Meinungsfreiheit zu vermelden. So versucht z. B. in Bochum die angebliche „Antifa“ durch Einschüchterung AfD-Kandidaten zum Rücktritt von der Bewerbung zu veranlassen. Solch ein infames Verhalten kann man gar nicht laut genug anprangern. Ich möchte mich ausdrücklich solidarisch erklären mit Allen, die jetzt Rückgrat und Standfestigkeit beweisen müssen, weil sie auf Flugblättern öffentlich angefeindet oder von der „Kriminalinspektion Staatsschutz“ vor möglichen Aktionen der „Antifa“ gewarnt werden. Auch Farbbeutelattacken auf AfD-Versammlungsorte oder „ vorsorgliche“ Antifa-Besuche bei Wirten sind leider zu vermelden. Ich habe höchsten Respekt für alle Kandidaten und Wirte, die dieser widerlichen, bandenmäßigen Bedrohung nicht nachgeben, sondern gerade deshalb zur AfD stehen. Wünschenswert und eigentlich selbstverständliche demokratische Pflicht wäre es allerdings, dass solche Übergriffe auch von allen anderen demokratischen Parteien entschieden verurteilt würden.

Erfreulicherweise gibt es aber auch Erfolge gegen die immer wieder zu beobachtenden Schmähungen der AfD zu verzeichnen. Um noch einmal auf das Beispiel Bochums zu verweisen: Ein mit Steuergeldern von der Stadt Bochum unterstützter „Kinder- und Jugendring Bochum e.V.“ hatte einen Flyer für Erstwähler erstellt, in dem die AfD in die Nähe von „Nazis“ gerückt wurde. Durch entschlossenes Handeln der örtlichen AfD und des zuständigen Landesvorstandsmitglieds konnte aber schnell rechtlich eingeschritten werden: Die Bezirksregierung Arnsberg untersagte allen Schulen die Verteilung des Anti-AfD-Pamphlets. Die Wahrheit setzt sich also letztlich durch. Aber dafür braucht es das, wofür wir stehen: Mut zur Wahrheit!"