Stellungnahme der AfD Bochum zur angeblichen Bedrohung durch Schusswaffe

Mitglieder der Alternative für Bochum wurden am 23.04.2014 beim Plakate hängen zwei Mal von Tätern aus der linksautonomen Szene angegriffen. Dabei wurden die AfDler von vorbeiradelnden Tätern bespuckt und beschimpft. Beides Mal flüchteten die Täter. Bei der zweiten Tat konnte einer der Täter gestellt werden, indem eines der AfD-Mitglieder die Verfolgung mit seinem PKW vornahm. Der AfDler blieb dabei jedoch im Wagen und versuchte zunächst über das offene Seitenfenster Kontakt zum Täter aufzunehmen, um diesen zwecks Personalien zu befragen. Der Täter war weiterhin aggressiv und setzte erneut zum Spucken an und kam dabei drohend mit erhobener Faust auf unseren AfDler Herrn Paul zu. Unser Mitglied hatte in diesem Augenblick begriffen, dass die Verfolgung doch etwas voreilig war. Er selbst, tätig in der Behindertenbetreuung und als friedliebender Mensch bekannt, hat nicht bedacht, in welche bedrohliche Situation er sich dadurch begeben hat. Er bekam es mit der Angst zu tun und entnahm seinem Rucksack eine Schreckschusspistole, um den jungen Mann damit abzuschrecken. Als der Täter die Schreckschusspistole sah, floh er und schrie dabei, dass er von einer Pistole bedroht würde. Unser AfDler hat sich gegenüber den umstehenden Passanten anschließen sofort namentlich zu erkennen gegeben. Er lies die Schreckschusspistole dabei im Wagen, zeigte aber einem fragenden Passanten seinen kleinen Waffenschein und erläuterte auch die Umstände, die zu dieser unglücklichen Situation geführt haben. Der Täter konnte in dieser Zeit unerkannt fliehen. In einem anonymen Forum gibt er sich der Mann als Mitglied der sog. Antifa aus. Die Tatsache, dass das Spucken durch den Täter Auslöser dieser Ereignisse war, wird auch dort beschrieben.

In Wolfsburg wurden vor ein paar Tagen zwei AfDler von mehreren Tätern tätlich angegriffen, wobei einer der Täter einen Schlagring benutzte. In Bochum wurde vor einigen Wochen ein Versammlungsort mit Farbbeuteln beworfen. Die Polizei hat alle Kandidaten der AfD zudem vor Gewalttaten der sog. Antifa gewarnt. Somit ist die Furcht vor Angriffen nachvollziehbar, auch wenn wir als AfD Bochum das Mitführen von Schreckschusspistolen generell ablehnen und das unüberlegte Verhalten unseres Mitglieds nicht gut heißen. Es bleibt festzustellen, dass eine Gefahr für den Angreifer zu keiner Zeit bestand, da die Schreckschusspistole maximal der Abschreckung dienen konnte.

Die Angreifer agieren aus dem Verborgenen und entziehen sich damit jeder Diskussion. Die AfD steht allen Bürgern zu einem offenen Dialog zur Verfügung. Wir verurteilen jede Form von Gewalt gegen Menschen und gegen Sachen.

Um durch die laufenden Ermittlungen eventuellen Schaden von der Partei und dem Amt fern zu halten, erklärte Herr Paul seinen Rücktritt von allen Parteiämtern.