Änderungsantrag der AfD zum Radfahrschnellweg RS1

Die AfD regt hiermit an, den Grundsatzbeschluss zum Verlauf des RS1 im westlichen Teil Bochums zu revidieren. Der geplante Verlauf des RS1 soll im Abschnitt zwischen dem ehemaligen Sammelbahnhof Günnigfeld, südlich der Kruppstr., nördlich der Derfflingerstr., westlich der Blücherstr. und dem Westpark nicht wie geplant der Trasse der ehemaligen Rheinischen Bahn (Blücherstr. südlicher Bahnübergang) folgen, sondern dem Verlauf der Carolinenglücker Bahn (Blücherstr. nördlicher Bahnübergang) bis zum Kabeisemannsweg und dort an die Erzbahntrasse anschließen.

Begründung:

Mit dem Radweg auf der Erzbahntrasse verfügt Bochum in diesem Bereich bereits über einen gut ausgebauten Radweg. Die AfD Fraktion merkt an, um den RS1 in Bochum-Günnigfeld und die Erzbahntrasse in Bochum-Hordel zu verbinden, müsste auf dem Gleiskörper der ehemaligen Carolinenglücker Bahn nur eine etwa 1200 Meter lange Verbindung geschaffen werden. Im Verlauf der Erzbahntrasse existieren vorteilhafterweise bereits alle Brückenbauwerke, die notwendig sind, um eine Verbindung zum Westpark herzustellen. Der im Grundsatzbeschluss geplante Verlauf über die ehemalige Rheinische Bahn, nicht nur das mit 2700 Metern eine deutlich längere Strecke geschaffen werden muss,, hat in diesem Bereich einen weiteren entscheidenden und kostenintensiven Nachteil.

Als Folge des Baus des Bochumer Westkreuzes und nach dem geplanten 6streifigen Ausbau in diesem Bereich, fehlt die ehemalige Eisenbahnbrücke im Bereich Stahlhausen, die dort die A40 querte. Eine neue Brücke müsste daher neu errichtet werden, obwohl in Sichtweite doch eine Radwegbrücke vorhanden ist. Auch wenn diese existierende Brücke im Rahmen des Autobahnausbaus neu gebaut werden muß, bleibt es dennoch aus Kostengründen geboten, nur eine Bücke – und keine 2 - neu zu errichten. Der weitere Verlauf des Radweges kann sodann im Bereich des Westparks und der anschließenden Unteren Stahlindustrie effektiver gestaltet werden, zumal nach unserem Vorschlag zwei Straßenquerungen (Centrumstr. und Gahlensche Str.) entfallen und somit vorhersehbare Unfallschwerpunkte erst gar nicht entstehen.

Sebastian Greiswald